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Inklusiver Biologieunterricht (IBU) – Evaluation dualer Unterrichtsplanungen am Beispiel der Förderung der emotionalen Kompetenz anhand humanbiologischer Unterrichtsinhalte

Die Umsetzung der 2008 ratifizierten UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen stellt die Schulen vor eine große Aufgabe. Insbesondere die inklusive Beschulung von Schüler/innen mit Beeinträchtigungen im sozial-emotionalen Bereich stellt eine Herausforderung dar (Stein & Stein 2014). Grundlage für einen Unterricht in heterogenen Lerngruppen ist ein gelungenes Classroom Management. Die aus dem sonderpädagogischen Bereich stammende Verknüpfung von Sach- und Entwicklungsebene im Unterricht (Schmeinck & Hennemann 2014) kann eine Möglichkeit bieten Unterricht so auszurichten, dass sowohl eine Auseinandersetzung mit fachlichen Inhalten als auch eine Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen möglich ist. Im Rahmen der Interventionsstudie Inklusiver Biologieunterricht (IBU) wird die Verknüpfung von Entwicklungs- und Bildungsebene exemplarisch untersucht. Hierbei steht die Förderung der Emotionalen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler und der Lernzuwachs im Fach Biologie im Mittelpunkt der Untersuchung.

Projektpublikationen

Ferreira González, L., Leidig, T., Hennemann, T. und Schlüter, K. (2016) . IBU- Inklusiver Biologieunterricht. In Menthe, J., Höttecke, D., Zabka, T., Hammann, M. & Rothgangel, M. (Hg.) (2016). Befähigung zu gesellschaftlicher Teilhabe. Beiträge der fachdidaktischen Forschung. Münster: Waxmann-Verlag. S. 335-350.*